Unparteilichkeit und Unabhängigkeit gehören zu den höchsten Gütern der Wissenschaft. Doch geht deren Bedeutung verloren? Der Deutsche Hochschulverband untersucht in einer Umfrage inwieweit Unparteilichkeit und Unabhängigkeit in der Wissenschaft noch vorhanden sind.
Ergebnisse der Umfrage in Forschung und Lehre, Mai 2012:
Konsens besteht bei allen Befragten darin, dass die wichtigste Rahmenbedingung für Unparteilichkeit und Unabhängigkeit von Wissenschaft ihre ausreichende Grundfinanzierung sei. Es ist gut und richtig, dies zu fordern, aber eintreffen wird es realistischerweise nicht. Die Antworten aus Politik und Wissenschaft sind geprägt von einer merkwürdigen Mischung aus nüchternem Pragmatismus und dem Hochhalten der Idee der Freiheit. Hier und da geht man durchaus ins Grundsätzliche, vom Idealismus aber hält man sich fern. Ein wenig mehr davon aber würde helfen, wieder eine Universität jenseits von Masse, Geld und Organisation zu sehen.



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